Für junge Menschen ist der Ort besonders attraktiv aufgrund der großen Anzahl an Clubs und Diskotheken – nicht ohne Grund wird Ayia Napa oft als das „zweite Ibiza“ bezeichnet.
Die Strände von Ayia Napa mit ihrem feinen goldenen Sand, dem ruhigen und sauberen Meer und den gastfreundlichen Hotels mit grünen Anlagen sind ideal für Familien mit Kindern. In vielen Hotels gibt es kleine „Tierhöfe“ mit Hühnern, Fasanen, Kaninchen und anderen Tieren für die jüngsten Gäste.
Tauchbegeisterte finden in der Umgebung von Ayia Napa zahlreiche spannende Unterwasserplätze: Schiffswracks, Amphoren, geheimnisvolle Höhlen und außergewöhnliche Felsformationen. Anfänger können im ruhigen Meer ihre ersten Schritte im Tauchen leicht erlernen.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Ayia Napa ist das venezianische Kloster aus dem 16. Jahrhundert. Heute ist nur noch die Kirche in Betrieb. Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert von den Venezianern erbaut und später, nach der Eroberung der Insel durch die Türken, der orthodoxen Gemeinde Zyperns übergeben.
Der überdachte Brunnen auf dem Klostergelände wurde der Legende nach zum Gedenken an eine Nonne errichtet. Das Mädchen aus einer wohlhabenden Familie verliebte sich in einen armen Mann. Da ihre Eltern die Verbindung nicht akzeptieren wollten, verzweifelte sie und trat ins Kloster ein.
Im Westen der Region befindet sich der Nationalpark mit einer Fläche von 59,7 Tsd. Hektar. Die Flora des Parks ist außergewöhnlich vielfältig: Erdbeerbaum, Steineiche, Wacholder, Zeder und Vogelbeerbaum. Die Tierwelt Zyperns und des Parks hingegen ist weniger reich – Hasen und Füchse gelten hier als selten, und die meisten Vögel gehören zur Familie der Sperlingsarten.
Nicht weit von Ayia Napa wurde 1996 der Wasserpark WaterWorld eröffnet – gestaltet im Stil der Mythen des antiken Griechenlands. Die Attraktionen tragen entsprechende Namen wie „Wurf nach Atlantis“, „Poseidons Abenteuer“ (Wellenbecken mit Meterwellen), „Zephyrs Brise“, „Phaethons Röhre“ (glasklare Röhrenrutsche mit freiem Fall am Ende), „Die drehende Kugel des Aeolus“, „Odysseus‘ Fluss“ – eine gemütliche Strömungsfahrt –, und für Nervenkitzel sorgt der „Berg des Olymps“.