Nationalmuseum Prado Die Sammlung des Museo del Prado wurde bereits zur Zeit Karls V. begründet. Heute umfasst sie rund 8600 Gemälde. Nicht alle Meisterwerke können gleichzeitig ausgestellt werden, da die Ausstellungsräume begrenzt sind. Neben Gemälden zeigt das Museum auch dekorative Kunst, den Schatz des Dauphins sowie eine Sammlung italienischer Skulpturen.
Kathedrale von Burgos Die Kathedrale von Burgos ist der Jungfrau Maria geweiht. Sie ist mit filigranen gotischen Reliefs geschmückt und gilt als die drittgrößte Kathedrale Spaniens. Im Inneren vereinen sich Gotik, Renaissance und Barock. Es gibt reichlich Vergoldungen, Stein- und Holzschnitzereien sowie beeindruckende Buntglasfenster. Auf dem Gelände ist der Nationalheld El Cid Campeador begraben.
Höhle von Altamira Etwa 30 km von Santander entfernt wurden einzigartige prähistorische Felsmalereien aus der Altsteinzeit entdeckt. Die Decke der Höhle von Altamira ist mit Darstellungen von Bullen, Wildschweinen und Pferden bedeckt. Der prähistorische Künstler nutzte geschickt die natürlichen Felswölbungen, um einen plastischen Effekt zu erzielen. Die Höhle ist für Besucher geöffnet und verfügt über große Hallen und doppelte Korridore.
Plaza de España (Sevilla) Das halbkreisförmige Rathausgebäude von Sevilla umfasst einen der schönsten Plätze der Welt – die Plaza de España. In den Nischen des Gebäudes befinden sich Fliesenpanels, die die Einheit der spanischen Provinzen symbolisieren. In der Mitte glänzt ein prachtvoller Brunnen. Eindrucksvoll sind auch die Mosaikmuster aus Kieselsteinen und Fliesen. Um den Platz herum verläuft ein Kanal, auf dem man Boot fahren kann.
Kanarische Inseln Der vulkanische Archipel besteht aus sieben Inseln. Das angenehme Klima zieht Besucher aus aller Welt an – die Kanaren gelten als Land des ewigen Frühlings. Es gibt zahlreiche Naturparks, Freizeitparks und Strände mit schwarzem, goldenem und weißem Sand. Besucher können einen aktiven Vulkan, den tausendjährigen Drachenbaum, die Pyramiden von Güímar und viele weitere Sehenswürdigkeiten besuchen.
Park Güell Der Park wurde vom Architekten Antoni Gaudí im Auftrag seines Freundes, des Industriellen Eusebi Güell, gestaltet. Hier fühlt man sich wie in einer Märchenwelt aus Lebkuchenhäusern und wellenförmigen Formen. Zahlreiche Figuren, Bänke und Gewölbe in Säulengängen sind aus tausenden blauen, gelben und rosafarbenen Mosaikstücken gefertigt und beeindrucken durch ihre geschwungenen Linien.
Strand La Concha Die wunderschöne Bucht La Concha in San Sebastián gilt als der schönste Strand Spaniens. Sie erinnert an eine Schale mit goldenem Rand. Der Strand ist berühmt für exquisite Restaurants und gemütliche Cafés. Dank des feinen Sands und der geringen Tiefe eignet er sich ideal für Familien mit Kindern. Durch die Hügel im Westen bleibt es hier windgeschützt und ruhig.
Altstadt von Cuenca Cuenca liegt 956 m über dem Meeresspiegel. Erodierte Felsen scheinen die Häuser und Türme emporwachsen zu lassen. Die Gebäude trotzen seit Jahrhunderten dem Abgrund. Cuenca entstand bereits zu Beginn unserer Zeitrechnung als keltische Siedlung und überstand römische, arabische und maurische Epochen. Die Stadt trägt Spuren vieler Kulturen und Religionen. Eine Kamera ist Pflicht, um die einzigartigen Ausblicke festzuhalten.
Mezquita von Córdoba Die Moschee‑Kathedrale Mezquita entstand während der maurischen Herrschaft. 1236 eroberte König Ferdinand III. die Stadt zurück und verwandelte die Moschee in eine christliche Kathedrale. Die Kapelle wurde direkt im ehemaligen Gebetsraum errichtet. Es sind zahlreiche Säulen aus Jaspis, Granit und Onyx erhalten, ebenso wie arabische Koraninschriften an den Wänden.
Kloster El Escorial El Escorial ist ein Kloster‑Palast, den König Philipp II. nach einem Sieg über die Franzosen erbauen ließ. Es wurde zu einem geistigen, historischen und kulturellen Zentrum Spaniens. Auf dem Gelände befindet sich ein Museum mit Werken von Tizian, van Dyck, Bosch, Tintoretto, Veronese und anderen. Die riesige Bibliothek zählt zu den bedeutendsten der Welt. In El Escorial sind fast alle spanischen Monarchen bestattet.
Sagrada Família Der Bau der Sagrada Família in Barcelona begann 1882 und ist bis heute nicht abgeschlossen, da er ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Antoni Gaudís Entwurf sollte das Neue Testament in Stein übersetzen. Zwölf der Türme symbolisieren die Apostel, vier große Türme die Evangelisten, und der zentrale Turm mit 170 m Höhe steht für Christus.
Insel Ibiza Ibiza ist ein luxuriöses Partyziel und berühmt für seine exklusiven Clubs und Diskotheken. Die Insel bietet ein mildes Mittelmeerklima und herrliche Strände, lässt sich aber ebenso gut mit kulturellen Besichtigungen verbinden. Im Zentrum der Insel steht eine gut erhaltene maurische Festung, zudem gibt es ein archäologisches Museum.
Alhambra Die Alhambra, das Museum der islamischen Kultur, auch „Rote Burg“ genannt, befindet sich in Granada. Tickets müssen im Voraus gebucht werden, da nur eine begrenzte Besucherzahl zugelassen ist. Der Komplex umfasst mehrere Paläste, Gärten und zahlreiche Türme, von denen viele eigene Namen und Legenden besitzen. Innenhöfe, Brunnen und filigrane Steinornamente schaffen eine märchenhafte orientalische Atmosphäre.
Costa Brava Der 162 km lange Küstenabschnitt beginnt an der französischen Grenze und wird Küste der Kühnheit genannt. Ursprüngliche Felsen erstrecken sich kilometerlang am Meer entlang. Die Costa Brava ist berühmt für malerische Strände und Buchten sowie beliebt bei Tauchern, Kletterern und Liebhabern kultureller Ausflüge.
Königspalast von Madrid Der Königspalast wurde im 18. Jahrhundert von den berühmten Architekten Sabatini und Sachetti erbaut. Der Bau im Stil des italienischen Barocks wirkt majestätisch und elegant. Er wird von gepflegten Gärten mit Springbrunnen und Blumenbeeten umgeben. Im Park befindet sich ein Kutschenmuseum, im Palast selbst eine große Sammlung historischer Waffen, Stradivari‑Geigen und Gemälde.
Alcázar von Sevilla Der maurische Palast dient den spanischen Monarchen seit über 700 Jahren als Residenz in Sevilla. An freien Tagen ist der Palast für Besucher geöffnet. Neben der prachtvollen arabischen Architektur kann man durch Gärten mit Orangen‑ und Zitronenbäumen, Rosen und Teichen mit Goldfischen spazieren. Pfauen sind die besondere Zierde des Gartens.
Dünen von Maspalomas Flut und östliche Winde haben einen 3 km langen Abschnitt Spaniens in eine kleine Sahara verwandelt. Die Dünen ähneln in Flora und Fauna ihrem afrikanischen Vorbild. Die wandernden Sandhügel verändern das Gesicht des Naturparks Maspalomas auf Gran Canaria ständig. Besucher können auf Kamelen reiten oder die Wüste in rund 40 Minuten zu Fuß durchqueren.
Loro Parque Der Zoo auf Teneriffa ist berühmt für die größte Papageiensammlung der Welt – etwa 500 Arten. Es gibt sogar ein „Papageientheater“. Außerdem finden hier Delfinshows statt, und Besucher können Pinguine und viele andere Tiere sehen. Im botanischen Garten wächst eine außergewöhnliche Orchideensammlung.
Aquädukt von Segovia Der römische Aquädukt von Segovia ist 28 m hoch und mit 728 m eines der längsten antiken Wasserbauwerke Europas. Er wurde vermutlich in der Zeit Kaiser Vespasians errichtet. Für den Bau verwendeten die Römer Granitblöcke ohne Mörtel, die präzise aufeinander gesetzt wurden. Bis 1997 war der Aquädukt noch in Betrieb.
Römisches Theater von Mérida Das Theater in Mérida bildete einst einen einzigen Komplex mit dem Amphitheater und einem Park. Die heutigen archäologischen Überreste vermitteln ein gutes Bild davon, wie die Anlage im Altertum aussah. Wahrscheinlich bot das Theater Platz für rund 6000 Zuschauer. Heute findet hier jeden Sommer das Festival des klassischen Theaters statt.